Melen/Fiksdalshornet

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Tourziel: Fiksdalshornet oder auch Melen in der Gemeinde Haram (807m ü. d. M.)

Laenge total: ca. 5,0 km (hin/zurück)

Parken: Direkt an der FV147 auf halbem Weg zwischen Vatne und Fiksdal befindet sich ein grosser Parkplatz an der rechten Seite (von Vatne kommend). Der Parkplatz liegt auf etwa 300m Höhe.

GPS-Daten: 62.573307, 6.781480

Schwierigkeitsgrad: Mittelschwer bis Anstrengend

Kurzbeschreibung: Der Aufstieg zum Fiksdalshornet oder Melen ist eine mittelmässig schwere bis anstrengende Tour. Insgesamt müssen etwa 500 Höhenmeter erklommen werden, die maximale Steigung beträgt 27º. Insgesamt sollten für den Hin- und Rückweg zwischen 2 und 4 Stunden einkalkuliert werden. Die Aussicht vom Gipfel ist umwerfend. Toller 360º Gipfelrundblick. Gutes Schuhwerk ist obligatorisch.

Tourbeschreibung: Nachdem wir schon einige Tage vor dem Wochenende nach einer geeigneten Familientour suchten, fiel unsere Wahl auf das Fiksdalshornet (=Melen).

Der Wetterbericht für Sonntag, den 11.06.2017 sagte ab Mittag Regen voraus, aber das war uns egal und eine gute halbe Autostunde später erreichten wir Vatne in der Gemeinde Haram. Mitten im Ort zweigt die FV147 von der Hauptstrasse nach Osten ab. Knapp 10 Minuten später erreichen wir dann auch den Parkplatz, der den Ausgangspunkt der Tour bildet.

Zu fünft machten wir uns also auf den Weg, der vom Parkplatz in zunächst in östliche Richtung führt.

…auf den ersten Metern…

Da man das Ziel, also die Bergspitze, bereits Startpunkt aus sehen kann, liessen wir uns von der anfangs moderaten Steigung nicht in die Irre führen. Der vor allem im ersten Teilstück besonders nach Regenfällen teils sehr matschige Pfad ist durch rote Markierungen gekennzeichnet und leicht identifizierbar. Nach etwa 600 Metern drehten wir dann mit dem Pfad nach Norden ab und übequerten zur Freude der Kids die Mellia.

Schon bald erreichten wir ein kleines Birkenwäldchen, das uns nun, da die Sonne endlich hevorkam, etwas Schatten spendete. Ab hier wird es nun deutlich steiler. Nach weiteren etwa 500 Metern wird es nun deutlich felsiger. Auch war der Pfad jetzt nicht mehr wirklich markiert und auch als solcher nicht mehr erkennbar.

…ab hier wird’s steiler…

Das ist aber nicht weiter schlimm, da man ja «nur» immer weiter nach oben muss. Gerade, als es richtig anstrengend wurde bekam ich von einem unserer Kids, die – wie immer – ein gutes Stück schneller als ich den Berg hochstürmten, das Zeichen, dass der Gipfel nicht mehr weit sei.

Und so kam es dann auch: Die letzten ca. 400m waren sehr flach und somit schnell zurückgelegt. Die Sonne schien noch immer, so dass die Natur ihre Schönheit nicht verergen konnte. Bei einem Kvikk-Lunsj am Gipfel genossen wir die tolle Aussicht: Im Norden geht der Blick auf Midsund und den Midfjorden. Im Nordosten zeigt sich der Romsdalsfjorden und auch Molde

Eine Stärkung bei herrlichem Wetter am Gipfel

konnte zumidest erahnt werden. Der Südblick erstreckte sich bis in die immer noch schneebedeckten Gipfel der Sunnmørsalpene und im Westen – klar – der Gryta- und der Ellingsøyfjord. Bei klarem Wetter sieht man bis hinüber nach Ålesund, Godøya und sogar bis Runde.

Nach einer guten halben Stunde machten wir uns dann auf den Rückmarsch, der eine gute Stunde dauerte (selber Weg, wie der Aufstieg) Ganz am Ende dieser herrlichen Tour begann es dann tatsächlich noch zu regnen. Eine willkommene Abkühlung, wie wir alle fanden.

Gipfelblick gen Osten und gen Westen (unten)

 

Je nach Fitnesslevel kann die Strecke von/bis Parkplatz zwischen 2 und 4 Stunden dauern. Denk‘ unbedingt an gutes Schuhwerk und beachte die Wettervorhersage.

Dirk/11.06.2017

 

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